Getagged: Umwelt

Das sollten wir unterstützen!

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Wenn eine regionale Behörde eine kommunale Entscheidung verhindern will, obwohl diese Entscheidung für mehr menschliche Gesundheit und mehr Umweltschutz getroffen wurde, dann darf auch Rumpelstilz das sehr unfair finden. Deshalb reblogge ich die nachstehende Information.

Die Warnowregion

Das Umweltinstitut München informiert ganz aktuell::

Jetzt mitmachen und die Pestizid-Rebellen von Mals unterstützen!

Die BürgerInnen aus dem Südtiroler Dorf Mals haben als erste Gemeinde Europas beschlossen, Pestizide in ihrem Ort zu verbieten. Doch die Landesregierung will lokale Pestizidverbote unmöglich machen, indem sie den Gemeinden die Zuständigkeit entzieht.

Fordern Sie jetzt den Südtiroler Landeshauptmann auf, das Malser Pestizidverbot zu unterstützen und zum Vorbild für ganz Südtirol zu machen.

Hier geht es zur Petition!

Die Malser Initiative sollte auch in der Warnowregion entsprechende Überlegungen auslösen!

Ursprünglichen Post anzeigen

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Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern

Morgen sind Landtagswahlen in M-V.

Für noch immer Untentschlossene hier einige Links auf zwei andere Blogs:

  • Unter dem Stichwort „Gerechtigkeit“ findet sich eine kurze, aber deutliche Information zur Partei „Freie Wähler“ (bitte nicht verwechseln mit dem „Freien Horizont“!), die zum ersten Mal zur Landtagswahl antritt, aber schon in Kreistagen und Gemeindeparlamenten vertreten ist und dort wohl eine gute Arbeit leistet.
  • Unter der Überschrift „Hohlkörper“ widmet sich ein anderer Beitrag dem „Freien Horizont“. Muss man eigentlich nicht lesen, außer man hat sich von der recht populistischen Wahlwerbung etwas einfangen lassen.
  • Superweib“ gilt der Wahlwerbung der FDP-Spitzenkandidatin. Das ist schon atemberaubend, was die sich alles zutraut.
  • Müllverbrennung“ verweist auf eine andere Webseite, wo einige Parteienstatements zur rostocker bzw. generellen Müllverbrennung (als schlechte Alternative zum klugen Recycling) zu finden sind. Abgesehen mal davon, dass sich u.a. die Grünen zu diesem Thema ausschweigen, finden sich kluge Aussagen von der FDP und befremdlich oberflächlich-falsche bei den LINKEn. Das bietet Lesestoff weit über den Wahltag hinaus!

 

Das schlimme Umweltgift GLYPHOSAT

Den nachtstehenden Text hat Rumpel wortwörtlich von CAMPACT übernommen. Weil er so richtig ist. Weil das Thema so wichtig ist.

Die Uhr tickt

Jetzt geht es um alles: Die EU entscheidet Donnerstag über Glyphosat. Für uns heißt das: Nur noch 48 Stunden, um der Regierung zu zeigen, dass das gefährliche Ackergift vom Tisch muss. Es ist Ihre Unterschrift, auf die es ankommt. Bitte machen Sie mit!

Glyphosat sorgt für Krach in der Großen Koalition – für uns eine riesige Chance. Schon übermorgen stimmt die EU ab, ob das Monsanto-Gift wieder zugelassen wird. Die Entscheidung hängt an der gewichtigen Stimme Deutschlands. In den Streit zwischen Agrarminister Christian Schmidt (CSU; für Glyphosat) und Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD; gegen Glyphosat) hat sich Kanzlerin Merkel eingeschaltet.[1] Sie muss jetzt dafür sorgen, dass Deutschland mit Nein stimmt – oder sich zumindest enthält. Ohne die nötige Mehrheit stünde das Ackergift dann vor dem Aus.

Die Agrarlobby macht natürlich jetzt mobil. Gemeinsam müssen wir gegenhalten. Bis Donnerstag wollen wir eine halbe Million Unterschriften unter unserem Appell gegen Glyphosat zusammenbekommen. Damit senden wir ein dickes Ausrufezeichen an Merkel, dass die Bürgerinnen und Bürger jetzt ein Verbot des Pestizids erwarten.

Um 500.000 zu werden, fehlen uns noch rund 80.000 Unterschriften – und Ihre, Günter Hering. Bitte ändern Sie das und unterschreiben Sie jetzt schnell.

Seit gestern irritiert zudem eine Bewertung eines gemeinsamen Ausschusses der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO).[2] Glyphosat sei nicht krebserregend, wenn es über die Nahrung aufgenommen wird. Doch die Arbeit dieses Gremiums steht seit Jahren in der Kritik. Es trifft seine Bewertungen völlig intransparent. Einzelne Mitglieder haben intensive Beziehungen zur Industrie.[3] Zum Beispiel der Ko-Vorsitzende Alan Boobis.[4] Er ist Vizepräsident des International Life Sciences Institute Europe – einer mehrheitlich von Monsanto und Co. finanzierten Einrichtung.[5]

Die Bewertung der unabhängigen Krebsforscher der WHO ist damit nicht aufgehoben. Sie kamen letztes Jahr zum Schluss, dass Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend“ ist. Umweltministerin Hendricks hat deswegen am letzten Donnerstag den richtigen Schluss gezogen: „Vor dem Hintergrund nach wie vor bestehender Unsicherheiten über die gesundheitlichen Risiken von Glyphosat werden die SPD-geführten Ressorts einer Verlängerung für die Zulassung von Glyphosat nicht zustimmen.“[6]

Auch jenseits des Krebsrisikos – es gibt viele andere Gründe, die für ein Verbot des Pestizids sprechen. Es entzieht Insekten und Vögeln die Lebensgrundlage und gefährdet die Artenvielfalt.[7] Es tötet sämtliche Wildkräuter auf Äckern – und löst bei ihnen Resistenzen aus. Die Folge: Immer größere Mengen des Unkrautvernichters werden versprüht. Das Gift wird in unser Grundwasser und unsere Flüsse gespült und lässt sich sogar in vielen Lebensmitteln nachweisen. Hierüber streitet die Wissenschaft nicht.

Markus Balser fasst es in der heutigen Süddeutschen Zeitung so zusammen: „Die Entscheidung über Glyphosat ist deshalb auch eine über zukünftige Produktionsmethoden in der Landwirtschaft. So wie vieles bisher läuft, sind die Grenzen des Verantwortbaren erreicht.“[8] Die Entscheidung über Glyphosat ist damit grundsätzlich: Entwickelt sich auf unseren Feldern eine Agrarindustrie – oder schlagen wir den Weg zu einer bäuerlichen, ökologischeren Landwirtschaft ein.

Auch darüber fällt übermorgen in Brüssel die Entscheidung. Das Zeichen der 500.000 Menschen unter unserem Appell soll sein: Deutschland sagt Nein zum Monsanto-Gift. Seien Sie dabei!

Mit herzlichen Grüßen

Gerald Neubauer, Campaigner
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: Wer übers Land fährt, kann an vielen Stellen sehen, was Glyphosat anrichtet. Auf 40 Prozent der Felder wird es in großen Mengen versprüht. Zurück bleiben Äcker, auf denen nichts mehr lebt.

[1]  http://de.reuters.com/article/deutschlandgl-idDEKCN0Y4129
[2]  http://www.who.int/foodsafety/jmprsummary2016.pdf?ua=1
[3]  http://www.greenpeace.org/eu-unit/en/News/2016/Industry-ties-JMPR-glyphosate/
[4]  http://www.who.int/foodsafety/areas_work/chemical-risks/JMPR_2016_ListOfExperts.pdf?ua=1
[5] http://www.ilsi.org/Europe/Pages/Board-of-Directors.aspx
[6]  http://de.reuters.com/article/eu-deutschland-glyphosat-idDEKCN0Y3114
[7]  https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/pflanzenschutzmittel/glyphosat
[8] http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/glyphosat-volte-in-letzter-minute-1.2995129

Die Logik der Mächtigen

Heute lese ich in der Zeitung:

„Gen-Pollen muss auch künftig nicht aufs Etikett beim Honig

Verbraucher erfahren auch künftig höchstwahrscheinlich nicht, ob Honig Pollen von Genpflanzen enthält.
19.03.2014 16:47 Uhr

Brüssel. Verbraucher erfahren auch künftig höchstwahrscheinlich nicht, ob Honig Pollen von Genpflanzen enthält. Pollen sei ein natürlicher Bestandteil von Honig und müsse deshalb nicht als Zutat aufs Etikett, beschloss der Umweltausschuss im Europaparlament mit knapper Mehrheit. Die Klarstellung war nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom September 2011 nötig geworden. Es gilt nach Angaben von Diplomaten als sicher, dass das Plenum des Parlaments der Änderung zustimmt. Auch die EU-Staaten stehen hinter den Plänen.“ (Quelle: http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Politik/Gen-Pollen-muss-auch-kuenftig-nicht-aufs-Etikett-beim-Honig)

Verbraucherschutz? Gesundheit? Schutz vor grüner Gendtechnik? Wird sowieso alles hinfällig, wenn das TIIP kommt! Siehe auch „Konzerne auf Kaperfahrt„.

Stoppt die Kohlenstoffbombe „Keystone“

AVAAZ informiert:

Liebe Freundinnen und Freunde,

momentan entscheiden die USA über die Genehmigung einer monströsen Pipeline, die verheerende Mengen Kohlendioxid aus Kanadas Teersanden freisetzen würde. Das Außenministerium der USA befragt vor der Entscheidung die Öffentlichkeit und Insider sagen, dass ein Grund gesucht wird, dem Druck der Industrie zu trotzen. Helfen wir mit einer Flut von Kommentaren, um deutlich zu machen, dass diese CO2-Bombe abgelehnt werden soll — uns bleiben nur wenige Tage!

Die US-Regierung steht kurz vor der klimapolitischen Entscheidung, die Obamas Präsidentschaft prägen wird: die Genehmigung einer Monster-Pipeline, die täglich bis zu 830.000 Barrel des umweltschädlichsten Öls der Welt von Kanada durch die USA transportieren würde.

Wenn sie genehmigt wird, würde die Keystone XL Pipeline dazu beitragen, Milliarden Dollar in die Taschen einzelner Konzerne zu schleusen… und tonnenweise CO2 in die Atmosphäre zu pumpen. Sie wurde bereits als “Zündschnur der weltgrößten CO2-Bombe” bezeichnet. Druck aus der Bevölkerung hat das Projekt schon einmal verzögert und ein Gerichtsentscheid hat ihm letzte Woche einen starken Dämpfer versetzt. Wenn wir jetzt handeln, können w ir das Projekt ein für alle mal abwenden.

Der Außenminister ist für die US-amerikanischen Außenbeziehungen verantwortlich und hat eine letzte öffentliche Befragungsrunde gestartet. Er weiß, dass diese Entscheidung der Prüfstein für den amerikanischen Klimaschutz ist. Machen wir sie zu einem globalen Volksentscheid mit Millionen Stimmen aus aller Welt, um ihn aufzufordern, die Pipeline abzulehnen und eine Führungsrolle im Klimaschutz einzunehmen. Die Befragung endet in wenigen Tagen — machen Sie hier mit:

http://www.avaaz.org/de/stop_the_keystone_xl_pipeline_loc_eu/?bGDQcbb&v=36689

Der Druck der Ölindustrie ist bereits gigantisch — sie hat Anzeigen in der Washingtoner U-Bahn platziert, mit der Politiker zur Arbeit fahren. Bei einer Million Unterzeichner wird Avaaz in Washingt on zurückschlagen und Anzeigen direkt neben denen der Ölindustrie schalten, damit Außenminister Kerry und seine Angestellten zuerst von den Bürgern hören.

Werbeanzeigen der Ölindustrie sind nur die Spitze des Eisbergs. Wir wissen, dass die USA unter dem Druck der Industrielobby stehen, die an der Pipeline erheblich verdienen wird — allerdings auf Kosten unserer Zukunft. Öl aus Teersandvorkommen zählt zu den umweltschädlichsten fossilen Brennstoffen, die je zusammengebraut wurden — sie setzen drei- bis viermal soviel Klimagas frei wie normales Benzin.

Letztes Jahr hat Obama gesagt, er würde Keystone nur bewilligen, wenn bewiesen werden kann, dass dies im nationalen Interesse der USA ist und die Klimakrise für zukünftige Generationen nicht verschärft. Außenminister Kerry hat den Klimawandel zu einer seiner Prioritäten gemacht und möchte eine Führungsrolle auf der Weltbühne ein nehmen — deshalb wird ihm die öffentliche Meinung wichtig sein. Verfechter der Pipeline argumentieren mit Arbeitsplätzen und der stärkeren Unabhängigkeit von Ölstaaten. Doch Obama weiß, dass die Arbeitsplätze in Wirklichkeit im Sektor der erneuerbaren Energien stecken und dass der Klimawandel die womöglich größte Sicherheitsbedrohung für die USA und den Rest der Welt ist.

Wir sind auf Erfolgskurs. Vor drei Jahren war diese Pipeline selbstverständlich. Doch dann sind die Bürger aktiv geworden — bei dem größten Fall zivilen Ungehorsams in den USA wurden Tausende verhaftet und Obama lehnte den ursprünglichen Vorschlag ab. Helfen wir jetzt, indem wir die meisten weltweiten Kommentare aller Zeiten zusammenkriegen, die je in eine Entscheidung der US-Regierung eingeflossen sind. So können wir Außenminister Kerry und Präsident Obama den nötigen Rückenwind geben, um die CO2-Bombe namens Keystone zu stoppen:
< br>http://www.avaaz.org/de/stop_the_keystone_xl_pipeline_loc_eu/?bGDQcbb&v=36689

Egal wo wir uns auf der Welt befinden — sei es im kanadischen Alberta, wo die Pipeline startet, in Großbritannien, wo man sich immer noch von den Folgen der Fluten erholt, in Australien, wo es diesen Sommer Rekord-Waldbrände gab oder in anderen Ländern, in denen extreme Wetterbedingungen ihren Tribut fordern — wir leiden alle unter den Folgen des Klimawandels. Wenn wir heute zusammenhalten, können wir Teil einer Erfolgsgeschichte sein, durch die diese wahnsinnige Pipeline gestoppt wird und eine starke Klimaschutzbewegung entsteht.

Voller Hoffnung,

Pascal, David, Luis, Antonia, Emma, Patri, Wen, Ricken und der Rest des Avaaz-Teams.

QUELLEN:

Umstrittenes US-Projekt: Riesen-Pipeline nimmt wichtige Hürde (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/keystone-pipeline-durch-die-usa-nimmt-wichtige-huerde-a-950507.html

Das Öl kommt, so oder so (Taz)
http://www.taz.de/!132142/

„4 Tonnen Ölsand für 1 Barrel Öl“ (Focus)
http://www.focus.de/wissen/klima/tid-25135/klimawandel-forscher-warnen-vor-den-folgen-der-oelsand-fo&#8230;

Druck auf Kerry vor Keystone-Entsc heidung (Washington Post) (Englisch):
http://www.washingtonpost.com/national/health-science/pressure-is-on-kerry-as-keystone-pipeline-deci&#8230;

Kampf um die Pipeline bewegt Umweltschützer (New York Times) (Englisch):
http://www.nytimes.com/2014/01/25/us/keystone-xl-pipeline-fight-lifts-environmental-movement.html

10 Gründe gegen die Keystone-XL-Pipeline (The Huffington Post) (Englisch):
http://www.huffingtonpost.com/rose-ann-demoro/10-reasons-to-oppose-the-_1_b_4791713.html

Barbara Hendricks zur Bundesministerin für Umwelt und Bau ernannt

Gefunden:

Nach der Ernennung und Vereidigung der wiedergewählten Bundeskanzlerin hat Bundespräsident Joachim Gauck die Ministerinnen und Minister der neuen Bundesregierung ernannt. Er überreichte fünf Ministerinnen und neun Ministern im Schloss Bellevue die Ernennungsurkunden. Anschließend erfolgte die Vereidigung der Bundesministerinnen und -minister im Bundestag. Die Große Koalition setzt sich aus fünf Ministerinnen und Ministern der CDU, drei Ministern der CSU und sechs Ministerinnen und Ministern der SPD zusammen.

Die Historikerin und SPD-Politikerin Barbara Anne Hendricks wurde am 29. April 1952 in Kleve geboren. Seit dem 17. Dezember 2013 ist sie Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Kabinett Merkel III. Sie war von 2007 bis 2013 Bundesschatzmeisterin der SPD und von 1998 bis 2007 parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen. Nach der Bundestagswahl 1998 wurde sie am 27. Oktober 1998 als parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung berufen. In diesem Amt gehörte sie auch der seit dem 22. November 2005 von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführten Bundesregierung an. Damit war Barbara Hendricks parlamentarische Staatssekretärin unter insgesamt drei Finanzministern, nämlich unter Oskar Lafontaine, Hans Eichel und Peer Steinbrück. Nachdem sie zur Bundesschatzmeisterin der SPD gewählt wurde, schied sie am 16. November 2007 aus dem Amt.

Von 1984 bis 1989 gehörte sie dem Kreistag des Landkreises Kleve an. Seit 1994 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier gehörte sie von Oktober 1995 bis November 1998 dem Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion an. Barbara Hendricks ist stets über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag eingezogen.

Nach dem Abitur 1970 am Johanna-Sebus-Gymnasium in Kleve absolvierte Barbara Hendricks ein Studium der Geschichte und der Sozialwissenschaften in Bonn, das sie 1976 mit dem ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien beendete. Danach war sie bis 1978 beim Deutschen Studentenwerk tätig, dann bis 1981 Referentin bei der Pressestelle der SPD-Bundestagsfraktion. 1980 erfolgte ihre Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit „Die Entwicklung der Margarineindustrie am unteren Niederrhein.“ Bis 1990 war sie Pressesprecherin des Finanzministers des Landes Nordrhein-Westfalen. 1991 wurde sie zur Ministerialrätin im Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt. Barbara Hendricks ist Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Aktion Pro Humanität sowie der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

Klar, eine über die Margarineindustrie am Niederrhein promoviert habende Historikerin kann nicht nur Finanzen, sondern auch Umwelt, Raumordnung, Landwirtschaft und Bauen.

Warum wundern wir uns eigentlich, dass die Fachressorts nicht mit Fachleuten besetzt werden? Die Wirtschaft sagt doch in jedem Fall, wo es lang geht!

Übernommen aus dem europaticker.de vom 18.12.13 mit Ausnahme des kursiven Textes.