Kategorie: Desinformation

Verborgene Informationen


Unter diesem Titel ist auf http://www.warnowregion.wordpress.com ein Beitrag erschienen, der nicht nur für die Warnowregion bzw. für Mecklenburg-Vorpommern wichtig ist. Er belegt auf der Basis von Informationen einer anderen Webseite eindrucksvoll, wie wir Bürger von wirklich wichtigen Informationen ausgeschlossen sind.

EIN FEINER RECHTSSTAAT IST DAS, IN DEM WIR LEBEN (MÜSSEN)!

Einfach mal lesen – nachdenken – Schlussfolgerungen ziehen – handeln!

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„Regime-change“ im Iran

Gefunden im „Parteibuch„:

„Oops. Bewaffnete Männer, die versuchen, Polizeiwachen und Militärstützpunkte zu erobern, nennt man in der staatlichen deutschen Hasbara also nun Demonstranten? Soviel Regime-Change-Schaum vor dem Mund der Tagesschau könnte sogar Opa Egon und Oma Erna auf ihrem Sofa auffallen.“

Diese Annahme scheint mir zu optimistisch, denn ich fürchte, dass Menschen, die sich nur über die Mainstreammedien informieren, genügend gehirngewaschen sind, dass sie jede Gewalt gegen die vermeintlichen „bösen Gewaltherrscher“ im Iran, in Syrien, in Russland oder in welchem Land auch immer, dass auf der Schwarzen Liste der zionistischen Kriegstreiber steht, billigen.

So traurig und verächtlich dieses Verhalten auch sein mag, ich kann diese Leute dafür nicht einmal verurteilen, denn nicht jeder hat den Willen, die Kraft oder einfach nur den Intellekt, über das Web an die richtigen Informationen zu gelangen und diese auch als solche zu erkennen. Andererseits wird aber sehr deutlich, dass der Verlust der freien Medienvielfalt jede demokratische Entfaltungsmöglichkeit komplett untergräbt und zunichte macht. Wenn man den Pluralismus in diesem Land retten will, muss an erster Stelle die angstfreie Rede in einer pluralistischen Medienlandschaft wieder hergestellt werden.

Hervorhebung von mir, dem Rumpelstilz.

Es gibt kein Recht auf eigene Fakten?!

Die ARD-Tagesschau-Webseite hat eine Seite „Faktenfinder“ eingerichtet. Dort findet man mit als erstes das hier als Überschrift benutzte Statement: „Kein Recht auf eigene Fakten„. Für Rumpelstilz heißt das im Klartext, man habe hinzunehmen, was uns die Öffentlich-Rechtlichen servieren. Hinsichtlich anderer Quellen will man uns verunsichern, auch mit Hilfe des „Faktenfinders“.

Was von all dem zu halten ist, hat der Blog „Ein Parteibauch“ sehr gut dargelegt. Bitte dort weiterlesen!

Tripperburg

So langsam geht den DDR-Hetzern wirklich der Geist aus:

Ende der 60er Jahre wurden in der DDR Mädchen und junge Frauen oft mehrmals für Wochen gegen ihren Willen in geschlossenen Krankenanstalten festgehalten. Im Volksmund hießen sie „Tripperburg“ – die geschlossenen Venerologischen Station für Mädchen und Frauen, die es damals in jedem Bezirk gab.

Den Patienten wurde vorgegeben, dass sie unter dem Verdacht einer Geschlechtskrankheit eingewiesen wurden. Für die Historikerin Steffi Brüning steht jedoch fest, dass die Behandlung von Gonorrhoe (Tripper) oder Syphilis zweitrangig war. „Frauen, die abgewichen sind von der sozialistischen Norm, sollten auf den richtigen Weg gebracht werden.“

Über die geschlossenen Krankenanstalten in Mecklenburg-Vorpommern ist wenig bekannt. Wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es nur von Medizinhistorikern aus Halle. Der grüne Bundestagsabgeordnete und Mediziner aus Rostock, Harald Terpe, möchte die wissenschaftliche Aufarbeitung vorantreiben.

Schreibt Nathalie Nad-Abonji in der OZ. im „Prignitzer„, in der NNN, in der SVZ und wer weiß wo sonst noch. DDR-Gruselgeschichten gehen immer. Da braucht man auch keinen Faktenhintergrund. Nur schön schreiben reicht aus. Und schön schreiben kann die Autorin. Kostprobe gefällig:

Es ist Mittagszeit in einem der besseren Restaurants am Hafen von Warnemünde. Günter Fett sitzt im leeren Teil des Raumes alleine an einem gedeckten Tisch. Der Geschäftsführer der Firmengruppe Euroports trägt ein schwarzes Hemd, eine Krawatte und darüber ein passendes Jackett. Das graue Haar ist gut frisiert und umrahmt seine fein geschnittenen Gesichtszüge.
Günter Fetts Erscheinung passt wunderbar in ein solches Restaurant.

Dumm nur, dass das Foto des Interviewten ein weißes Hemd zeigt Aber wer wird sich mit Details aufhalten oder gar mit Fakten? „Tripperburg“ reicht. Merkwürdig nur, dass Rumpel in seiner Jugend nie davon gehört hat. Er nicht und die ihm bekannten Gleichaltrigen auch nicht. Dabei ist er damals ganz schön herumgekommen…

Grusel grusel grusel.

Totalausfall: Mediengleichschaltung der Kriegstreiber

Gefunden in der „Neuen Rheinischen Zeitung“ vom 15.10.2016:

Bundesweite Friedensdemonstration am 8. Oktober 2016 in Berlin
Totalausfall: Mediengleichschaltung der Kriegstreiber
Von Ullrich F.J. Mies

Für alle Menschen, die den herrschenden Medien keinen Fingerbreit mehr über den Weg trauen, bot sich am Wochenende erneut ein eindrucksvoller Anschauungsunterricht: Etwa 150 Organisationen hatten zur großen Friedensdemonstration nach Berlin aufgerufen. Das Motto lautete „Die Waffen nieder“. Teilgenommen haben etwa 8.000 Menschen. Bis zum späten Samstagabend, den 08.10., sahen sich die Herrschaftsmedien außer Stande, über dieses Ereignis zu berichten: Totalausfall bei der ZEIT, SPIEGEL-online, FAZ, SZ, Focus, der 20.00 Uhr-Tagesschau. Auf der ganzen online-site der ARD fand sich zu dem Ereignis nichts: Pressefreiheit vom Feinsten. Die wichtige Demonstration hat für sie nicht stattgefunden. Sie wurde ignoriert, totgeschwiegen.

Unterschlagung durch Weglassen von Informationen ist Manipulation.  Ich nenne das die perfideste Form der Desinformation. Gegen Lügen, Verdrehungen und Falschmeldungen kann man sich vielleicht noch wehren, Verantwortliche gegebenenfalls wegen Verleumdung abmahnen oder verklagen. Die Kriegs- und Propaganda-Akteure in der NATO und ihrem Berliner Hauptquartier unter Merkel/Steinmeier hingegen sind da schon weiter. Sie greifen mit ihren Büchsenspannern in den Medien zum letzten Mittel, dem Verschweigen.

Dieses Weglassen ist abermals kein Zufall, denn es findet permanent statt. Politische Ereignisse wie Großdemonstrationen schaden der herrschenden Polit-Formation in Berlin. Darum sprechen sich politische Herrschafts-„Eliten“ und Medienmacher miteinander ab. Anders ist das schwarze Loch zur Friedensdemo in Berlin nicht zu verstehen.

Demgegenüber wird ein Sprengstoff-Fund auf allen Kanälen zum Großereignis des Tages hochgejubelt: Terrorverdacht. Ein Terrorverdächtiger ist flüchtig. Das ist die ständig wiederholte Nummer. Es bleibt dabei: Angstproduktion und Verunsicherung sind die zentralen Herrschaftsmittel.

…und so gibt es keinen Zweifel mehr: NATO-Kriegsestablishment, Bundesregierung und gleichgeschaltete Medien arbeiten Hand in Hand. Kriegstreiber und Organisatoren des totalen Informationskrieges sind eben die Feinde des Friedens und jeder Friedensbewegung.

Bedauerlicherweise müssen sich mündige Bürger heute wieder beim „Feind“ informieren, wenn sie z.B. etwas über Berliner Friedensdemonstrationen und vieles andere erfahren wollen, also wieder „Feindsender“ zu Rate ziehen. Und so waren es rt und sputniknews, die uns darüber in Kenntnis setzten, dass in Berlin eine große Friedensdemonstration stattfand.

Es ist einfach nur noch erbärmlich.

Es ist derart erbärmlich und widerlich, dass sich jeder Kommentar erübrigt. LÜGENPRESSE eben.

… dass sich die Balken biegen?

      Die Unverfrorenheit von Verwaltungen ist oft grenzenlos. Das nachstehend rebloggte Beispiel ist leider nur eines von vielen.
Diejenigen, die so etwas zu verantworten haben, beklagen bei ihren öffentlichen Auftritten die Politikverdrossenheit von immer mehr Bürgern, die wachsende Kulturlosigkeit vieler Mitmenschen im Alltag, die steigende Gewaltbereitschaft und wachsende Kriminalität. Ihnen sei in aller Klarheit gesagt: So was kommt von sowas!

Die Warnowregion

Wenn das Sprichwort stimmen würde, dass sich durch Lügen Balken biegen können, dann müsste wohl (auch?) das Rostocker Rathaus wegen Einsturzgefahr gesperrt sein. Nicht erst heute, sondern bereits seit langem, allein schon wegen des Volkstheaters. Daneben auch wegen der beim Thema „Mühlendammschleuse“ nachweisbaren Desinformationen und Falschdarstellungen, wie eine akribische Recherche des Vereins „Mühlendammschleuse e.V.“ zeigt: 2016-07-06_BS-Sitzung_Fragen

Wenn im jetzt veröffentlichten Text „Fragen zur Einwohnerfragestunde“ des Mühlendammvereins berechtigt gefragt wird, „Warum hat die Hansestadt Rostock über so eine weitreichende Entscheidung der Brückenkonstruktion und zum Schleusenunterhaupt kein vollständiges und üblicherweise notwendiges Planfeststellungsverfahren mit Planauslegung, Umweltverträglichkeitsprüfung, Öffentlichkeitsbeteiligung und eines Erörterungstermins1 durchgeführt und damit die weitere Existenz der Schleuse bewusst auf Spiel gesetzt? Wer ist für diese Entscheidung verantwortlich und wieso wurden die Bürgerschaft und die Bürger der Stadt Rostock in diese Entscheidung nicht in Kenntnis gesetzt geschweige denn einbezogen?“, dann erinnert sich der mündige Bürger an vergleichbare Fälle…

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Kosmetik fürs Trinkwasser?

Heute in der „Ostsee-Zeitung“ gefunden:

Mecklenburg-Vorpommern wird 2016 das sogenannte Wasserentnahmeentgelt verdoppeln. Wasserversorger und andere Unternehmen, die Wasser aus der Natur entnehmen, müssen dann pro Kubikmeter Grundwasser zehn Cent statt wie bisher fünf Cent an das Land zahlen, teilte Agrarminister Till Backhaus (SPD) mit.

Die Wasserversorger würden das höhere Entgelt auf die Trinkwasserkosten umlegen. Einem Flyer des Ministeriums zufolge wird ein Zwei-Personen-Haushalt künftig 7,50 Euro statt 3,75 Euro pro Jahr bezahlen.

Das ist ein  irreführender Schluss-Satz! Denn der Wasserverbrauch eines (Zwei-Personen-) Haushaltes hängt doch sehr von der Lebensweise der Haushaltsangehörigen ab. Gehen beide arbeiten, verbrauchen sie während der Arbeitszeit daheim kein Wasser für Toilette und Händewaschen – das spart merklich. Weil das Wasserentnahmeentgelt auf den Kubikmeter entnommenes Rohwasser berechnet und an den Endverbraucher weiter gegeben wird, gibt es also keine Konstante wie „7,50 Euro statt 3,75 Euro pro Jahr“. Das kann bestenfalls ein geschätzter mittlerer Wert sein – aber davon ist in der Meldung keine Rede. Dummheit des Journalisten oder der Ministerialen?

Weiter liest man:

Das Geld soll dazu dienen, dem Bund Flächen entlang von Flüssen abzukaufen – insgesamt rund 2300 Hektar.

Einwand, Damen und Herren der Regierung M-V! Natürlich findent auch im Bereich der Fließgewässer eine Grundwasserneubildung statt. Aber was ist mit den Standgewässer und vor allem mit den landwirtschaftlich genutzten Flächen? Stammen die hohen Nitrateinträge in das Grundwasser nicht vor allem von der Landwirtschft und nur in ganz geringem Umfang  aus den „Flächen entlang von Flüssen“?

Deutschland hat nach Malta die höchste Nitrat-Verschmutzung des Grundwassers innerhalb der EU und die EU-Kommission erwägt deshalb ein Vertragsverletzungsverfahren. Glauben die Schweriner Ministerialen wirklich, mit einer Uferflächen-Kosmetik das abwenden zu können? Oder geht es (wieder einmal) vorrangig um Angler-Interessen?