Kategorie: Desinformation

Es gibt kein Recht auf eigene Fakten?!

Die ARD-Tagesschau-Webseite hat eine Seite „Faktenfinder“ eingerichtet. Dort findet man mit als erstes das hier als Überschrift benutzte Statement: „Kein Recht auf eigene Fakten„. Für Rumpelstilz heißt das im Klartext, man habe hinzunehmen, was uns die Öffentlich-Rechtlichen servieren. Hinsichtlich anderer Quellen will man uns verunsichern, auch mit Hilfe des „Faktenfinders“.

Was von all dem zu halten ist, hat der Blog „Ein Parteibauch“ sehr gut dargelegt. Bitte dort weiterlesen!

Tripperburg

So langsam geht den DDR-Hetzern wirklich der Geist aus:

Ende der 60er Jahre wurden in der DDR Mädchen und junge Frauen oft mehrmals für Wochen gegen ihren Willen in geschlossenen Krankenanstalten festgehalten. Im Volksmund hießen sie „Tripperburg“ – die geschlossenen Venerologischen Station für Mädchen und Frauen, die es damals in jedem Bezirk gab.

Den Patienten wurde vorgegeben, dass sie unter dem Verdacht einer Geschlechtskrankheit eingewiesen wurden. Für die Historikerin Steffi Brüning steht jedoch fest, dass die Behandlung von Gonorrhoe (Tripper) oder Syphilis zweitrangig war. „Frauen, die abgewichen sind von der sozialistischen Norm, sollten auf den richtigen Weg gebracht werden.“

Über die geschlossenen Krankenanstalten in Mecklenburg-Vorpommern ist wenig bekannt. Wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es nur von Medizinhistorikern aus Halle. Der grüne Bundestagsabgeordnete und Mediziner aus Rostock, Harald Terpe, möchte die wissenschaftliche Aufarbeitung vorantreiben.

Schreibt Nathalie Nad-Abonji in der OZ. im „Prignitzer„, in der NNN, in der SVZ und wer weiß wo sonst noch. DDR-Gruselgeschichten gehen immer. Da braucht man auch keinen Faktenhintergrund. Nur schön schreiben reicht aus. Und schön schreiben kann die Autorin. Kostprobe gefällig:

Es ist Mittagszeit in einem der besseren Restaurants am Hafen von Warnemünde. Günter Fett sitzt im leeren Teil des Raumes alleine an einem gedeckten Tisch. Der Geschäftsführer der Firmengruppe Euroports trägt ein schwarzes Hemd, eine Krawatte und darüber ein passendes Jackett. Das graue Haar ist gut frisiert und umrahmt seine fein geschnittenen Gesichtszüge.
Günter Fetts Erscheinung passt wunderbar in ein solches Restaurant.

Dumm nur, dass das Foto des Interviewten ein weißes Hemd zeigt Aber wer wird sich mit Details aufhalten oder gar mit Fakten? „Tripperburg“ reicht. Merkwürdig nur, dass Rumpel in seiner Jugend nie davon gehört hat. Er nicht und die ihm bekannten Gleichaltrigen auch nicht. Dabei ist er damals ganz schön herumgekommen…

Grusel grusel grusel.

Totalausfall: Mediengleichschaltung der Kriegstreiber

Gefunden in der „Neuen Rheinischen Zeitung“ vom 15.10.2016:

Bundesweite Friedensdemonstration am 8. Oktober 2016 in Berlin
Totalausfall: Mediengleichschaltung der Kriegstreiber
Von Ullrich F.J. Mies

Für alle Menschen, die den herrschenden Medien keinen Fingerbreit mehr über den Weg trauen, bot sich am Wochenende erneut ein eindrucksvoller Anschauungsunterricht: Etwa 150 Organisationen hatten zur großen Friedensdemonstration nach Berlin aufgerufen. Das Motto lautete „Die Waffen nieder“. Teilgenommen haben etwa 8.000 Menschen. Bis zum späten Samstagabend, den 08.10., sahen sich die Herrschaftsmedien außer Stande, über dieses Ereignis zu berichten: Totalausfall bei der ZEIT, SPIEGEL-online, FAZ, SZ, Focus, der 20.00 Uhr-Tagesschau. Auf der ganzen online-site der ARD fand sich zu dem Ereignis nichts: Pressefreiheit vom Feinsten. Die wichtige Demonstration hat für sie nicht stattgefunden. Sie wurde ignoriert, totgeschwiegen.

Unterschlagung durch Weglassen von Informationen ist Manipulation.  Ich nenne das die perfideste Form der Desinformation. Gegen Lügen, Verdrehungen und Falschmeldungen kann man sich vielleicht noch wehren, Verantwortliche gegebenenfalls wegen Verleumdung abmahnen oder verklagen. Die Kriegs- und Propaganda-Akteure in der NATO und ihrem Berliner Hauptquartier unter Merkel/Steinmeier hingegen sind da schon weiter. Sie greifen mit ihren Büchsenspannern in den Medien zum letzten Mittel, dem Verschweigen.

Dieses Weglassen ist abermals kein Zufall, denn es findet permanent statt. Politische Ereignisse wie Großdemonstrationen schaden der herrschenden Polit-Formation in Berlin. Darum sprechen sich politische Herrschafts-„Eliten“ und Medienmacher miteinander ab. Anders ist das schwarze Loch zur Friedensdemo in Berlin nicht zu verstehen.

Demgegenüber wird ein Sprengstoff-Fund auf allen Kanälen zum Großereignis des Tages hochgejubelt: Terrorverdacht. Ein Terrorverdächtiger ist flüchtig. Das ist die ständig wiederholte Nummer. Es bleibt dabei: Angstproduktion und Verunsicherung sind die zentralen Herrschaftsmittel.

…und so gibt es keinen Zweifel mehr: NATO-Kriegsestablishment, Bundesregierung und gleichgeschaltete Medien arbeiten Hand in Hand. Kriegstreiber und Organisatoren des totalen Informationskrieges sind eben die Feinde des Friedens und jeder Friedensbewegung.

Bedauerlicherweise müssen sich mündige Bürger heute wieder beim „Feind“ informieren, wenn sie z.B. etwas über Berliner Friedensdemonstrationen und vieles andere erfahren wollen, also wieder „Feindsender“ zu Rate ziehen. Und so waren es rt und sputniknews, die uns darüber in Kenntnis setzten, dass in Berlin eine große Friedensdemonstration stattfand.

Es ist einfach nur noch erbärmlich.

Es ist derart erbärmlich und widerlich, dass sich jeder Kommentar erübrigt. LÜGENPRESSE eben.

… dass sich die Balken biegen?

      Die Unverfrorenheit von Verwaltungen ist oft grenzenlos. Das nachstehend rebloggte Beispiel ist leider nur eines von vielen.
Diejenigen, die so etwas zu verantworten haben, beklagen bei ihren öffentlichen Auftritten die Politikverdrossenheit von immer mehr Bürgern, die wachsende Kulturlosigkeit vieler Mitmenschen im Alltag, die steigende Gewaltbereitschaft und wachsende Kriminalität. Ihnen sei in aller Klarheit gesagt: So was kommt von sowas!

Die Warnowregion

Wenn das Sprichwort stimmen würde, dass sich durch Lügen Balken biegen können, dann müsste wohl (auch?) das Rostocker Rathaus wegen Einsturzgefahr gesperrt sein. Nicht erst heute, sondern bereits seit langem, allein schon wegen des Volkstheaters. Daneben auch wegen der beim Thema „Mühlendammschleuse“ nachweisbaren Desinformationen und Falschdarstellungen, wie eine akribische Recherche des Vereins „Mühlendammschleuse e.V.“ zeigt: 2016-07-06_BS-Sitzung_Fragen

Wenn im jetzt veröffentlichten Text „Fragen zur Einwohnerfragestunde“ des Mühlendammvereins berechtigt gefragt wird, „Warum hat die Hansestadt Rostock über so eine weitreichende Entscheidung der Brückenkonstruktion und zum Schleusenunterhaupt kein vollständiges und üblicherweise notwendiges Planfeststellungsverfahren mit Planauslegung, Umweltverträglichkeitsprüfung, Öffentlichkeitsbeteiligung und eines Erörterungstermins1 durchgeführt und damit die weitere Existenz der Schleuse bewusst auf Spiel gesetzt? Wer ist für diese Entscheidung verantwortlich und wieso wurden die Bürgerschaft und die Bürger der Stadt Rostock in diese Entscheidung nicht in Kenntnis gesetzt geschweige denn einbezogen?“, dann erinnert sich der mündige Bürger an vergleichbare Fälle…

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Kosmetik fürs Trinkwasser?

Heute in der „Ostsee-Zeitung“ gefunden:

Mecklenburg-Vorpommern wird 2016 das sogenannte Wasserentnahmeentgelt verdoppeln. Wasserversorger und andere Unternehmen, die Wasser aus der Natur entnehmen, müssen dann pro Kubikmeter Grundwasser zehn Cent statt wie bisher fünf Cent an das Land zahlen, teilte Agrarminister Till Backhaus (SPD) mit.

Die Wasserversorger würden das höhere Entgelt auf die Trinkwasserkosten umlegen. Einem Flyer des Ministeriums zufolge wird ein Zwei-Personen-Haushalt künftig 7,50 Euro statt 3,75 Euro pro Jahr bezahlen.

Das ist ein  irreführender Schluss-Satz! Denn der Wasserverbrauch eines (Zwei-Personen-) Haushaltes hängt doch sehr von der Lebensweise der Haushaltsangehörigen ab. Gehen beide arbeiten, verbrauchen sie während der Arbeitszeit daheim kein Wasser für Toilette und Händewaschen – das spart merklich. Weil das Wasserentnahmeentgelt auf den Kubikmeter entnommenes Rohwasser berechnet und an den Endverbraucher weiter gegeben wird, gibt es also keine Konstante wie „7,50 Euro statt 3,75 Euro pro Jahr“. Das kann bestenfalls ein geschätzter mittlerer Wert sein – aber davon ist in der Meldung keine Rede. Dummheit des Journalisten oder der Ministerialen?

Weiter liest man:

Das Geld soll dazu dienen, dem Bund Flächen entlang von Flüssen abzukaufen – insgesamt rund 2300 Hektar.

Einwand, Damen und Herren der Regierung M-V! Natürlich findent auch im Bereich der Fließgewässer eine Grundwasserneubildung statt. Aber was ist mit den Standgewässer und vor allem mit den landwirtschaftlich genutzten Flächen? Stammen die hohen Nitrateinträge in das Grundwasser nicht vor allem von der Landwirtschft und nur in ganz geringem Umfang  aus den „Flächen entlang von Flüssen“?

Deutschland hat nach Malta die höchste Nitrat-Verschmutzung des Grundwassers innerhalb der EU und die EU-Kommission erwägt deshalb ein Vertragsverletzungsverfahren. Glauben die Schweriner Ministerialen wirklich, mit einer Uferflächen-Kosmetik das abwenden zu können? Oder geht es (wieder einmal) vorrangig um Angler-Interessen?

Erhebe Dich!

Dieses Video (auch hier abrufbar) wirkt, als wäre es direkt anlässlich der aktuellen „Griechenland-Krise“ geschrieben. Es entstand jedoch davor, aber das mindert nicht seine aktuelle Gültigkeit. Wir sollten dem Aufruf folgen – WIR ALLE!

Wenn Du bereit bist, dich zu erheben, erhebe dich!
Alle Kraft, die du brauchst, liegt in deinen Händen.
Jetzt schau dich um. Unsere Finanzsysteme wurden gekapert,
durch Generationen von Dieben.
Während du immer härter für immer weniger Geld arbeitest,
wurde das Spiel gegen dich zusammengebastelt.

Sie verwandeln alle von uns in virtuelle Sklaven.
Plünderer im Herzen unseres Finanzsystems
Manipulieren den Preis unserer wichtigsten Ressourcen:
Nahrung, Wasser, Energie und Gold.
Sogar der Wert des Geldes selbst wird von hochrangigen Ganoven weggesaugt
In einer gigantischen Verschwörung von unaufhaltsamer Korruption.

Sie berauben Milliarden Menschen um Billionen Dollar im Jahr.
Sparmaßnahmen sind nicht notwendig.
Finanzielles Notleiden ist nicht notwendig.
Es gibt keine Notwendigkeit für Armut.
Es gibt keine Knappheit! Wir sind lediglich die Opfer
Eines Raubzuges von unvorstellabrem Ausmaß.

Wir wurden mit einer Lüge gefüttert, die so riesig ist,
Sie unterdrückt die gesamte Menschheit.
Die Wahrheit ist, es gibt mehr als genug!
Vor 60 Jahren stieg die Produktivität so schnell an, daß sie voraussagten,
Daß heutzutage ganze Familien komfortabel mit dem Einkommen
Eines einzigen Versorgers leben könnten, nur 10 Stunden die Woche arbeitend.

Sie wunderten sich, was wir mit unserer Freizeit anfangen würden.
Was geschah mit diesem Traum? Es hat sich gezeigt, daß sie recht hatten.
Was eine komplette Arbeitswoche damals in Anspruch nahm, könnte heutzutage
In nur 10 Stunden erledigt werden. Wir haben Technologien, welche unsere Leistung
Um das tausendfache multiplizieren.und uns auf Arten verbinden,
die sie sich niemals hätten vorstellen können.

Wir sind nun hundertmal reicher als in der Blütezeit der 1950er Jahre.
Wir haben die Grenze der Prosperität überschritten. 70 Billionen
allein in den USA über 200.000 Dollar für jeden Mann, jede Frau, jedes Kind.
Der einzige Grund, warum wir diesen Wohlstand nicht erfahren ist,
weil er von einer korrupten Kriminellen-Klasse weggesaugt wird.
Sie plündern durch gigantische Konzerne, die Preise anheben,
die Löhne kürzen, die Früchte UNSERER Produktivität stehlen.

Wo einmal alle Familien mit nur einem Versorger florierten,
arbeiten nun beide Eltern, die achtfache Produktivität erbringend,
um über die Runden zu kommen. Sie kontrollieren die Medien
und benutzen zentrale soziale Streitpunkte, um uns zu spalten, Bruder gegen Bruder,
während sie unsere heiligen Institutionen plündern.
Sie machen uns Angst vor dem Kollaps der Großbanken.

Würden wir schlagartig das achtfache unserer Einkommen wiedererlangen,
welches jeden einzelnen Tag weggesaugt wird.
Gebt euch nicht diesen Betrügern hin, welche euch ausnutzen und versklaven,
welche eure Leben stehlen, euch sagen, was ihr zu tun, zu denken und zu fühlen habt.
Laßt uns ihre korrupten Systeme mit besseren Systemen ersetzen.
Laßt und die Früchte UNSERER Produktivität zurückfordern.

Laßt uns unseren Wohlstand teilen. Wir können dies jetzt tun.
Wir sind die Schöpfer. Und wenn wir zusammenkommen,
haben wir die Kraft jede Zukunft zu schaffen, die wir wollen.

(Edited by tragedy and hope.)

Zur aktuellen Situation:

„Syriza muss fallen!“

German-Foreign.-Policy sieht „Das Referendum als Chance“ für die Schönen und Reichen in Europa, allen voran unsere Bundeskanzlerin und ihr Finanzminister:

Als Chance, die demokratisch gewählte Regierung loszuwerden, gilt in Berlin das Referendum am kommenden Sonntag. Die Bundesregierung hat nicht nur eine etwaige Einigung mit Athen vor dem Referendum verhindert, mit der sich die Regierung Tsipras hätte stabilisieren können; sie hat vor allem auch eine Ausweitung der EZB-Notkredite für Athen unterbunden und damit schmerzhafte Kapitalverkehrskontrollen erzwungen. Dies helfe, in Griechenland Panik zu schüren und „die Zahl der Neinstimmen“ zu senken, urteilen Beobachter…

War in Umfragen vom Mittwoch noch eine klare Mehrheit (46 zu 37 Prozent) für ein „Nein“ zu den Berliner Spardiktaten zu verzeichnen, so werden inzwischen Behauptungen laut, der Trend habe sich bereits umgekehrt. Unklar ist, ob es sich bei den Spekulationen um propagandistische Störmanöver handelt oder ob die deutsche Obstruktionspolitik bereits hinlänglich Angst verbreitet, um den Gehorsam der griechischen Bevölkerung zu erzwingen.

Im Stürzen von unerwünschten Regierungen haben die Herrschenden hinreichend Erfahrungen und Mittel, bei den „arabischen Frühlingen“ ebenso wie bei den „farbigen Revolutionen“. Hoffen wir, dass die griechische Bevölkerung einen klaren Kopf behält!

Weitergehende Informationen hier und nicht zuletzt auch hier.

Und eine kleine Anmerkung zum monetären Hintergrund sei gestattet:

  • Ohne Bindung an die Goldreserven kann jedes Land so viel Papiergeld drucken, wie es will – siehe USA. Mit dem Eintritt in die EU verlor die Nationalbank des eintretenden Mitgliedslandes dieses Recht, es ging an die EZB über. Die EZB ist daher verpflichtet, ausgehendes Papiergeld nachzuliefern. Es steht nicht in ihrem Ermessen, dies zu tun oder zu unterlassen. Andernfalls wäre es ein guter Grund, die EU zu verlassen.
  • Die griechischen Banken können derzeit nicht die Guthaben ihrer Kunden auszahlen. Offenbar haben sie die Kundengelder verzockt. Das aber hat nichts mit einer „Staatspleite“ zu tun, sondern schlimmstenfalls mit Bankenpleiten! Die ständige Vermengulierung von Banken und Staat in den Medien zeigt, wie sehr im Denken der Meinungsmacher und ihrer Auftraggeber Staat und Banken eins geworden sind.

Es kann auch nicht schaden den Avaaz-Aufruf zu unterschreiben. Avaaz sammelt Unterschriften für einen Brief an Frau Merkel und die Troika. Der Text lautet:

“Als Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland und der EU fordern wir Sie dazu auf, das Spardiktat für Griechenland nicht mehr voranzutreiben und stattdessen eine Konferenz zum Umstrukturierung und Reduzierung der griechischen Schulden abzuhalten. Die erbarmungslose Sparpolitik hat das Schuldenproblem nicht beheben können und hat die schwächsten Bevölkerungsgruppen am härtesten getroffen. Wir fordern Sie jetzt dazu auf, einen anderen Kurs einzuschlagen und dafür zu sorgen, dass Menschen und nicht Banken an erster Stelle stehen.”

Hier kann man unterschreiben: https://secure.avaaz.org/de/stand_with_greece_loc_eu/?bGDQcbb&v=61433

Starten wir einen riesigen Weckruf gegen das Spardiktat und für ein gerechteres Europa, bei dem vernünftige Politik dafür sorgt, dass Menschen und nicht Banken an erster Stelle stehen (Avaaz), denn:

  • Dass Griechenland die erdrückende Sparpolitik noch weitere Jahre ertragen soll, ist undenkbar. Dass es aus Europa verdrängt werden könnte, weil die Menschen „Nein“ sagen, ist unzumutbar.
  • 91% der „Rettungsfonds“ sind nicht nach Griechenland geflossen, sondern haben die Verluste großer Banken und Spekulanten ausgeglichen, die unverantwortliche Kredite gewährt hatten.
  • Die Griechen haben die Sparmaßnahmen befolgt — sie haben Gehälter und Ausgaben gekürzt, haben privatisiert, dereguliert und die Steuern erhöht.
  • Die Sparpolitik ist gescheitert: Die Wirtschaft ist um 25% geschrumpft, über 40% der Kinder leben in Armut und die Säuglingssterblichkeit ist um 43% angestiegen.
  • Viele Wirtschaftswissenschaftler sind sich einig: Die Antwort für Griechenland ist eine Schuldenkonferenz zur Restrukturierung und Reduzierung der griechischen Schulden.

Mehr zum Thema Griechenland findet sich u.a. hier!