„Regime-change“ im Iran

Gefunden im „Parteibuch„:

„Oops. Bewaffnete Männer, die versuchen, Polizeiwachen und Militärstützpunkte zu erobern, nennt man in der staatlichen deutschen Hasbara also nun Demonstranten? Soviel Regime-Change-Schaum vor dem Mund der Tagesschau könnte sogar Opa Egon und Oma Erna auf ihrem Sofa auffallen.“

Diese Annahme scheint mir zu optimistisch, denn ich fürchte, dass Menschen, die sich nur über die Mainstreammedien informieren, genügend gehirngewaschen sind, dass sie jede Gewalt gegen die vermeintlichen „bösen Gewaltherrscher“ im Iran, in Syrien, in Russland oder in welchem Land auch immer, dass auf der Schwarzen Liste der zionistischen Kriegstreiber steht, billigen.

So traurig und verächtlich dieses Verhalten auch sein mag, ich kann diese Leute dafür nicht einmal verurteilen, denn nicht jeder hat den Willen, die Kraft oder einfach nur den Intellekt, über das Web an die richtigen Informationen zu gelangen und diese auch als solche zu erkennen. Andererseits wird aber sehr deutlich, dass der Verlust der freien Medienvielfalt jede demokratische Entfaltungsmöglichkeit komplett untergräbt und zunichte macht. Wenn man den Pluralismus in diesem Land retten will, muss an erster Stelle die angstfreie Rede in einer pluralistischen Medienlandschaft wieder hergestellt werden.

Hervorhebung von mir, dem Rumpelstilz.

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