Westniveau in der Forschung

Das „Westniveau“ ist immer wieder erstaunlich, auch im Bereich der Wissenschaften. Ein ziemlich aktuelles Beispiel dafür:

Ein Zuviel an Wasser könnte Pflanzengemeinschaften und ihre Wechselbeziehungen mit anderen Organismen ebenso massiv beeinträchtigen wie Trockenheit. Das vermuten Landschaftsökologen der Universität Hohenheim. Sie wollen die Folgen veränderter Bodenfeuchte wie Staunässe und Trockenheit auf Pflanzen, Pflanzenfresser, Bestäuber und Wurzelpilze im Grünland nun genauer untersuchen. Denn mit dem Klimawandel wird sich auch die Menge und Verteilung des Niederschlags ändern. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt mit fast 300.000 Euro, womit es als Schwergewicht der Forschung an der Universität Hohenheim gilt.

Wenn das keine innovative Fragestellung ist, ein wirkliches Forschungs-Schwergewicht! Wer noch niemals eine Topfpflanze durch zu viel gießen ersäuft hat, sollte ehrfurchtsvoll staunen.

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Ein Kommentar

  1. sascha313

    Auf alle Fälle ist das ein triftiger Grund, das Forschungsbudget dieses Wissenschaftzweiges bedeutend zu erhöhen. Mögen sie erst einmal mit Topfpflanzen experimentieren – schade nur, daß das das Weltwissen der Studenten nicht im gleichen Maße erhöht.

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