Gegen Mineralöle und Glyphosat in Lebensmitteln!

Übernommen vom foodwatch-newsletter:

jetzt geht die Lebensmittel-Lobby wirklich zu weit! Dass sie immer wieder notwendige Regulierungen im Verbraucherschutz verhindert, ist schlimm genug – nun setzt sie aber unsere Gesundheit auf’s Spiel! Der Lobbyverband BLL will Aldi Süd daran hindern, seine geplanten Maßnahmen gegen gefährliche Mineralölverunreinigungen in Lebensmitteln umzusetzen. Das macht einen wirklich sprachlos: Da wird ein großer Discounter im Kampf gegen zum Teil krebsauslösende Mineralöle endlich aktiv – und wird vom Lobbyverband ausgebremst!

Alles begann mit einem Paukenschlag: Aldi Süd hatte kürzlich von seinen Zulieferbetrieben verlangt, dass alle Lebensmitteleigenmarken in Zukunft frei von gefährlichen Mineralölbestandteilen sein müssen. In einem Schreiben vom Februar forderte der Discounter alle Lieferanten auf, dafür zu sorgen, dass weder Lebensmittel bis zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums noch frisches Obst und Gemüse bis zum erwarteten Zeitpunkt des Verzehrs mit gefährlichen Mineralölen verunreinigt sind. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!

Doch die Reaktion des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) ist unglaublich: Der wichtigste Verband der Branche forderte den Discounter nun schriftlich auf, seine Vorgaben zurückzunehmen – es handele sich bei Mineralölen um „nicht begründete ‚Gefahren'“. Die Forderungen von Aldi halte man „weder für praktisch erfüllbar noch unter Verbraucherschutzaspekten für gerechtfertigt“, Aldi solle seine Initiative überdenken und entsprechend ändern, heißt es in dem Brief.

Was wir jetzt brauchen, ist eine Lobby gegen die Lobby. Wir brauchen Ihre Hilfe: Machen Sie mit bei unserer E-Mail-Protestaktion und fordern Sie einen gesetzlichen Schutz für alle Lebensmittel – ob bei Aldi, Rewe oder Edeka!

www.mineraloel-aktion.foodwatch.de

Mineralöle sind die größte Verunreinigung im menschlichen Körper. Sowohl die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) als auch das zuständige deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) verweisen auf das krebserregende und erbgutschädigende Potenzial aromatischer Mineralöle. In den vergangenen Monaten waren in einer ganzen Reihe von Tests Verunreinigungen in Lebensmitteln öffentlich geworden.

Fordern Sie mit uns gemeinsam, dass Hersteller gesetzlich dazu verpflichtet werden, Mineralöle aus ihren Produkten zu verbannen! Wir brauchen eine Schutz-Barriere für alle Altpapier-Verpackungen und Mineralöl-Grenzwerte in allen Lebensmitteln.

Unterzeichnen Sie JETZT unsere E-Mail-Aktion

Glyphosat ist auch nicht so richtig gesund, aber fast jeder soll es permanent im Urin haben:

Wird Glyphosat für mindestens weitere zehn Jahre erlaubt? Das müssen wir verhindern! Bereits Anfang März soll die Entscheidung fallen. Unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell an die EU-Kommission – es ist vielleicht unsere letzte Chance!
Eil-Appell unterzeichnen!
Wow, schon mehr als 60.000 Menschen protestieren über unsere E-Mail-Aktion gegen die Neuzulassung von Glyphosat! So viele wollten gleichzeitig die Aktion unterzeichnen, dass zeitweise unser Server nicht mehr funktionierte und Bestätigungsmails nicht verschickt wurden. Für diese Probleme möchten wir uns entschuldigen! Falls Sie auch betroffen waren, versuchen Sie es doch bitte einfach noch einmal – die Zeit drängt, in wenigen Tagen will die EU entscheiden!
http://www.glyphosat-aktion.foodwatch.de
Je größer der Protest, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass wir Gehör finden! Hier noch einmal unser Aufruf:

Uns bleiben nur noch wenige Tage: Anfang März, so hören wir aus Brüssel, will die Europäische Union  entscheiden, ob Glyphosat für mindestens weitere zehn Jahre auf unsere Äcker gespritzt werden darf. Weitere zehn Jahre Pflanzenschutzmittel mit einem Wirkstoff, den Experten der WHO für „wahrscheinlich krebserregend“ halten – weitere zehn Jahre, in denen Glyphosat-Präparate mit hochgiftigen Zusatzstoff-Cocktails massenhaft auf Europas Äcker ausgebracht werden. Das dürfen wir nicht zulassen! Helfen Sie mit, die vielleicht letzte Chance zu nutzen, die wir noch haben. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis:
http://www.glyphosat-aktion.foodwatch.de

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