Regime-Change statt Flüchtlingshilfe!?

Gefunden in der „jungen Welt“:

Es „forderte der Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke (CDU), am Dienstag ein »härteres Vorgehen« gegen diktatorische Regierungen in Afrika, »um Fluchtursachen zu bekämpfen«. Es komme darauf an, Staaten zu »stabilisieren«, indem korrupte Strukturen beseitigt würden, sagte er im Südwestrundfunk. Für Systeme wie in Eritrea bedeute das, dass »ein Ende des jetzigen Regimes herbeizuführen« sei. Einen solchen »Regime-Change« zur »Verteidigung der Menschenrechte« hatte die westliche Wertegemeinschaft schon 2011 in Libyen betrieben. Seither versinkt das Land, von dem aus viele Flüchtlinge die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer wagen, in Chaos und Bürgerkrieg.“

Die Aufzählung ist sehr unvollständig, lieber Autor Andre Scheer, selbst wenn wir von den vielen Regime-Changes in der Vergangenheit absehen. Aktuell drohen der noch nicht abgeschlossen „Regime-Change“ in Syrien und der erfolgte „Regime-Change“ der Ukraine, sich zu einem atomaren (Welt-) Krieg zu entwickeln (siehe hier und hier). Das wäre dann ja auch eine Lösung des Flüchtlingsproblems…

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