Barbara Hendricks zur Bundesministerin für Umwelt und Bau ernannt

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Nach der Ernennung und Vereidigung der wiedergewählten Bundeskanzlerin hat Bundespräsident Joachim Gauck die Ministerinnen und Minister der neuen Bundesregierung ernannt. Er überreichte fünf Ministerinnen und neun Ministern im Schloss Bellevue die Ernennungsurkunden. Anschließend erfolgte die Vereidigung der Bundesministerinnen und -minister im Bundestag. Die Große Koalition setzt sich aus fünf Ministerinnen und Ministern der CDU, drei Ministern der CSU und sechs Ministerinnen und Ministern der SPD zusammen.

Die Historikerin und SPD-Politikerin Barbara Anne Hendricks wurde am 29. April 1952 in Kleve geboren. Seit dem 17. Dezember 2013 ist sie Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Kabinett Merkel III. Sie war von 2007 bis 2013 Bundesschatzmeisterin der SPD und von 1998 bis 2007 parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen. Nach der Bundestagswahl 1998 wurde sie am 27. Oktober 1998 als parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung berufen. In diesem Amt gehörte sie auch der seit dem 22. November 2005 von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführten Bundesregierung an. Damit war Barbara Hendricks parlamentarische Staatssekretärin unter insgesamt drei Finanzministern, nämlich unter Oskar Lafontaine, Hans Eichel und Peer Steinbrück. Nachdem sie zur Bundesschatzmeisterin der SPD gewählt wurde, schied sie am 16. November 2007 aus dem Amt.

Von 1984 bis 1989 gehörte sie dem Kreistag des Landkreises Kleve an. Seit 1994 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier gehörte sie von Oktober 1995 bis November 1998 dem Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion an. Barbara Hendricks ist stets über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag eingezogen.

Nach dem Abitur 1970 am Johanna-Sebus-Gymnasium in Kleve absolvierte Barbara Hendricks ein Studium der Geschichte und der Sozialwissenschaften in Bonn, das sie 1976 mit dem ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien beendete. Danach war sie bis 1978 beim Deutschen Studentenwerk tätig, dann bis 1981 Referentin bei der Pressestelle der SPD-Bundestagsfraktion. 1980 erfolgte ihre Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit „Die Entwicklung der Margarineindustrie am unteren Niederrhein.“ Bis 1990 war sie Pressesprecherin des Finanzministers des Landes Nordrhein-Westfalen. 1991 wurde sie zur Ministerialrätin im Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt. Barbara Hendricks ist Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Aktion Pro Humanität sowie der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

Klar, eine über die Margarineindustrie am Niederrhein promoviert habende Historikerin kann nicht nur Finanzen, sondern auch Umwelt, Raumordnung, Landwirtschaft und Bauen.

Warum wundern wir uns eigentlich, dass die Fachressorts nicht mit Fachleuten besetzt werden? Die Wirtschaft sagt doch in jedem Fall, wo es lang geht!

Übernommen aus dem europaticker.de vom 18.12.13 mit Ausnahme des kursiven Textes.

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