Personalien – und fast kein Kommentar dazu

Gefunden:

Präsident des Umweltbundesamtes wechselt als Staatssekretär ins neu zugeschnittene Bundesministerium für Umwelt und Bau –
Jochen Flasbarth wird Staatssekretär im Bundesumweltministerium

Flasbarth … studierte … von 1983 bis 1989 Volkswirtschaft, Politikwissenschaft und Philosophie in Münster und Bonn und schloss sein Studium als Diplom-Volkswirt ab. Zunächst war er von 1989 bis 1992 als Lektoratsleiter beim Bonner Economica-Verlag tätig. Von 1992 bis 2003 war er hauptamtlicher Präsident des Naturschutzbunds Deutschland (NABU), nachdem er bereits seit 1989 das Amt des NABU-Vizepräsidenten innehatte. 2003 wurde er vom damaligen Bundesumweltminister Jürgen Trittin zum Abteilungsleiter Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit berufen. 2009 wurde er Präsident des Umweltbundesamts.

Klar, Volkswirte, Politikwissenschaftler und Philosophen besitzen die größte Fachkompetenz für Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung.

Flasbarth sieht Deutschland als einen Vorreiter der Klimaschutzpolitik. Die Wochenzeitung Die Zeit warf UBA-Präsident Flasbarth 2011 vor, die Wirkung des Atomaustiegs auf die CO2-Emitierung schön zu reden. Flasbarth vertritt die Auffassung, dass das Ziel der Bundesregierung, bis ins Jahr 2020 40 Prozent der ausgestossenen CO2-Emissionen zu reduzieren (im Verhältniss zur Emission 1990), zu schaffen sei. Er sagte im Interview: Ich würde gerne mal andere Industrieländer sehen, die im Klimaschutz so große Fortschritte gemacht haben wie wir Deutschen. Ihre Sichtweise, dass wir für die vom Klimawandel Betroffenen am Horn von Afrika verantwortlich sind, ist absurd! Wir sind Vorreiter im Klimaschutz,

Klar, der Klimawandel wird einen großen Bogen um die „Vorreiter im Klimaschutz“ machen. Und die Kaffern am Horn von Afrika sollen ihre dortigen Probleme gefälligst selbst lösen (aber bitte bitte nicht mittels Piraterie, sonst tut es den guten Klimaschützern weh. Doch wir haben ja die Bundesmarine und genügend Geld für deren Auslandseinsätze…).
Volkswirte, Politikwissenschaftler und Philosophen beherrschen eben auch die nicht einfachen Klimawissenschaften und können ohnehin mühelos Staatssekretär im Bundesumweltministerium sein.
Wozu eigentlich brauchen wir noch Fachleute. Wer will noch auf sie hören? Da sind Einsparpotentiale und damit Chancen, das Gehalt von Politikern deutlich zu erhöhen!

gefunden (bis auf den kursiven Text) im  europaticker.de, 2013-12-19

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